Hunderassen

Hunderassen und ihre Bedeutung für die Hundehaftpflichtversicherung

Hunde begleiten uns Menschen bereits seit tausenden von Jahren. Ursprünglich stammt der Hund jedoch vom Wolf ab, der Mensch hat ihn domestiziert. Verschiedene Einflussgrößen führten dazu, dass sich die Hunde unterschiedlich entwickeln, im Lauf der Zeit entstanden zahlreiche Hunderassen.

Es gibt zahlreiche Faktoren, über die einzelne Hunderassen definiert werden, wie zum Beispiel die Größe eines Tieres, die Farbe seines Fells oder sein Verhalten. Der Mensch hat sich diese Unterschiede zu nutze gemacht, um Hunde mit bestimmten Eigenschaften zu züchten. Aufgrund ihrer Eigenschaften lassen sich die Hunde wiederum in ausgewählten Bereichen einsetzen.

Rasseneigenschaften und Ausbildung können auch Einfluss darauf nehmen, wie es um das Schadensrisiko eines Tieres bestellt ist. Als Folge nimmt die Hunderasse manchmal Einfluss darauf, ob eine Hundehaftpflichtversicherung zugänglich ist und wie hoch der Beitrag ausfällt. Es folgt eine Übersicht ausgewählte Hunderassen, die wiederum unter Berücksichtigung der Hundenutzung gruppiert wurden.

Jagdhunde

Jagdhunde verfügen über ganz unterschiedliche Eigenschaften, sie können beispielsweise Fährten aufnehmen, Beutetiere aufscheuchen oder anlocken und geschossene Tiere aufspüren oder apportieren. Typische Rassen für Jagdhunde sind

  • Dachshund
  • Dackel
  • Deutscher Wachtelhund
  • Nova Scotia Duck Tolling Retriever

Versicherung: Jagdhunde lassen sich im Regelfall problemlos versichern. Ein Schutz ist aber nicht immer erforderlich, teilweise ist der Jagdhund bereits automatisch über die Jagd-Haftpflichtversicherung mitversichert.

Kampfhunde

In Deutschland können Hunde unabhängig von ihrem persönlichen Verhalten nur auf Basis ihrer Rasse als Kampfhunde eingestuft werden. Ob dies der Fall ist, ist in der Hundeverordnung oder dem Hundegesetz des jeweiligen Bundeslandes nachzulesen. Oft wird daher auch vom so genannten Listenhund gesprochen.

Versicherung: Nicht alle Versicherer bieten ihre Tarife auch Besitzern von Kampfhunden an. Ein Schutz ist jedoch erhältlich, ausführliche Informationen sind in unserem ausführlichen Artikel zum Thema Haftpflichtversicherung für Kampfhunde zu finden.

Gebrauchshunde

Der Begriff Gebrauchshund bezeichnet einen Hund, der zu speziellen Arbeitszwecken gezüchtet oder auch schlichtweg ausgebildet wurde. Diese Tiere arbeiten beispielsweise als Blindenhunde oder Polizeihunde. Typische Rassen sind:

  • Basset (Spürhund)
  • Golden Retriever (Blindenhund)

Versicherung: Der Versicherungsschutz gilt als leicht zugänglich. Je nach Ausbildung des Hundes besteht teilweise die Möglichkeit, Rabatte auf den Versicherungsbeitrag zu nutzen.

Begleit- und Familienhunde

Die meisten Hunde in Deutschland dienen als Begleit- und Familienhunde. Sie übernehmen keine speziellen Arbeiten, vielmehr sollen sie ihren Mitmenschen im Alltag eine Freude bereiten. Ganz typische Beispiele für Familienhunde sind:

  • Bearded Collie
  • Berner Sennenhund
  • Elo
  • Labrador Retriever
  • Mischlingshunde

Versicherung: Sofern ein Familienhund nicht als Listenhund bzw. Kampfhund eingestuft wird, steht eine besonders große Anzahl an Versicherungstarifen zur Auswahl. Rabatte auf den Beitrag gibt es jedoch selten, es werden die üblichen Beiträge fällig. Sofern ein Hund die Begleithundeprüfung erfolgreich bestanden hat (diese attestiert einen soliden Grundgehorsam), locken teilweise kleine Rabatte.