Urlaub mit Listenhunden – Das ist zu beachten

Listenhunde werden rassebedingt als gefährlich eingestuft und sind umgangssprachlich auch als „Kampfhunde“ bekannt. Daher müssen Besitzer von Listenhunden bei der Reise auf einige Punkte mehr achten, als andere Hundehalter.

Welche Rasse als Kampfhund gilt, ist je nach Land unterschiedlich. Für solche Hunde gelten jedoch in jedem Land spezifische Bestimmungen zur Einreise. Die Mitnahme von Listenhunden in den Urlaub gestaltet sich also grundsätzlich schwerer als mit anderen Hunden. In einige Länder dürfen bestimmte Rassen von vornherein nicht einreisen. Daher sollten Sie sich vorab beim Tierarzt darüber informieren, ob die Einreise Ihres Hundes möglich ist. Dies ist beispielsweise beim Tierarzt über Broschüren möglich. Hier finden Sie eine Auflistung von Ländern, die bestimmte Hunderassen nicht erlauben. So ist beispielsweise das Einreisen oder Halten von 13 verschiedenen Hunderassen in Dänemark verboten. Dazu zählen unter anderen die amerikanische Bulldogge und der Pitbull Terrier.

Sollte Ihr Hund in dem gewünschten Einreiseland erlaubt sein, muss jedoch auch die Route, über die Sie zum Ziel reisen, beachtet werden. An den verschiedenen Ländergrenzen ist auch die Kontrolle der Hundepässe vorgesehen. Dieser Pass führt nicht nur die Rasse sondern auch den Stammbaum des Tieres auf, woraus wiederum ersichtlich wird, ob die Einreise rechtmäßig ist. Egal ob Listenhund oder nicht, folgende Utensilien sollten während der Reise immer mitgeführt werden:

  • Leine und Halsband
  • Maulkorb
  • Transportbox
  • Impfausweis und Hundepass

Das wichtigste bei der Einreise von Listenhunden ist also, dass Sie sich vorab genau über die geltenden Gesetze des Einreiselandes informieren und gewährleisten, dass ihr Hund niemanden gefährdet. Daher sollten dem Tier auch eine Leine und ein Maulkorb angelegt werden, wenn diese normalerweise artig sind. Zudem ist eine Tollwutimpfung des Hundes vor jeder Einreise Voraussetzung. Diese wird ebenfalls im Hundepass vermerkt.

Weitere Informationen zum Thema „Reisen mit Listenhunden“ finden Sie hier. Zudem bietet das kostenlose Ratgeberportal www.anwalt.org viele weitere Informationen, Ratgeber und eBooks zu aktuellen Brennpunktthemen und verschiedenen Rechtsgebieten.

Über den Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V.

Der BvdR. E.V. ist der Zusammenschluss von Rechtsjournalisten und Rechtsanwälten aus ganz Deutschland, die Rechtsbeiträge zu verschiedensten Themen auf den Portalen arbeitsvertrag.org, scheidung.org, abmahnung.org und rechtsanwaltfachangestellte.org veröffentlichen.

Der Verband wurde im August 2015 von dem Rechtsanwalt Mathis Ruff in Berlin ins Leben gerufen. Übergeordnetes Ziel ist es, umfassende Informationsportale zu schaffen, auf denen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger über sämtliche relevanten Rechtsbereiche in Deutschland informieren können. Zudem wird ein deutschlandweites Anwaltsverzeichnis aufgebaut und gepflegt. Der Verband sieht sich an dieser Stelle ausschließlich als Informationsplattform und bietet daher keine Rechtsberatung an.

Hunde OP Versicherung – wann sie sich lohnt

In diesem Jahr haben wir uns schon einmal mit dem Thema Hundekrankenversicherung beschäftigt. Das Fazit lautete, dass es in bestimmten Fällen durchaus sinnvoll sein kann, für den eigenen Hund einen Krankenschutz abzuschließen. Gerade wenn man sich nicht immer in der Lage befindet, hohe Tierarztkosten zu begleichen, kann ein solcher Schutz äußerst sinnvoll sein.

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Warnung vor dem Hunde – Schild am Zaun bietet keine absolute Sicherheit

Als Halter eines Hundes hat man es nicht gerade leicht. Denn egal welche Art von Vorfall in Verbindung mit dem Vierbeiner sich auch ereignet, ganz leicht trägt man die Schuld und ist somit verpflichtet, eventuell anfallende Kosten zu tragen. Da überrascht es nicht, dass sich viele Hundebesitzer besonders gut absichern möchten und dafür verschiedene Maßnahmen ergreifen.

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Spaziergang mit dem Hund in Waldnähe – darauf ist zu achten

Es gibt Regionen und Gebiete, in denen Hundebesitzern zusammen mit ihren Vierbeinern gerne unterwegs wären, es am Ende aber doch sein lassen. Dies trifft ganz besonders für Waldgebiete zu. Die Zurückhaltung ist groß, was vor allem mit den Jägern zu tun hat. Längst hat es sich herumgesprochen, dass einige Jäger dazu neigen, auf nicht angeleinte Hunde zu schießen – und dieses Risiko möchten viele Hundebesitzer verständlicherweise nicht eingehen.

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Bei mehreren Hunden nach Rabatten beim Versicherungsschutz fragen

Die meisten Hundehalter besitzen lediglich einen Vierbeiner. Allerdings gibt es auch Personen, die mehr Hunde halten. In solchen Fällen ist die finanzielle Belastung natürlich höher, da meist eine höhere Hundesteuer fällig wird und außerdem ein Bedarf an einem weiteren Versicherungsschutz besteht.

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Hund beschädigt Einrichtung bei Fremden – aufgepasst mit der Haftung

Normalerweise geht es in unseren Blogbeiträgen zum Thema Hundehaftpflicht vor allem um die Absicherung größerer Schäden: Jeder Hundehalter sollte versichert sein, da im schlimmsten Fall immense Kosten drohen. Doch nicht immer ist das finanzielle Ausmaß eines Schadens so groß, die meisten Schäden fallen vergleichsweise gering aus.

Dennoch sind auch solche Schäden nicht zu unterschätzen. Anhand eines Beispiels möchten wir verdeutlichen, weshalb es auch in solchen Fällen von Vorteil ist, wenn der Schutz einer guten Haftpflichtversicherung besteht.

Ausgangslage ist ein Fall, der sich tatsächlich ereignet hat. Im Mittelpunkt steht der Freund eines Hundehalters, der sich damit einverstanden erklärt hat, einige Tage lang auf den Vierbeiner aufzupassen. Er nahm den Vierbeiner mit zu sich in das Haus, wo er nach kurzer Zeit auf einen kostbaren Teppich urinierte. Der Freund verlangte vom Hundehalter eine Übernahme der Kosten, weil dieser schließlich für das Tier verantwortlich ist.

Allerdings weigerte sich der Hundehalter, diese Kosten zu übernehmen und verwies auf die Pflicht des Hundehüters, selbst aufzupassen. Schlussendlich wurde der Fall vor Gericht verhandelt, wo entschieden wurde, dass der Hundehüter zwar in der Tat von einem erhöhten Risiko hätte ausgehen müssen, die Verantwortung jedoch beim Hundehalter lag. Dementsprechend hat er den Großteil der Kosten zu tragen. Angesichts der Tatsache, dass der Fall vor Gericht verhandelt werden musste, schien der Hundehalter keinen Haftpflichtschutz abgeschlossen zu haben.

Der Hundehalter meinte, dass das Risiko auf den Hundehüter übergegangen war, schließlich hätte er seinen Hund aufgrund der Abwesenheit nicht überwachen können. Der Richter merkte an, dass man diesbezüglich eine klare Absprache hätte treffen müssen – es sei möglich gewesen, die Verantwortung temporär auf den Hundehüter zu übertragen, allerdings hätte dies ausdrücklich erfolgen müssen.

Selten aber möglich – Beweislastumkehr beim Tierarzt

Bei Erkrankung oder Verletzung bringen Hundebesitzer ihre Vierbeiner zum Tierarzt – ganz in der Hoffnung, dass es ihm gelingt, das Tier wieder gesund und fit zu machen. In den meisten Fällen mag dies auch gelingen, allerdings gibt es Ausnahmen. In zahlreichen Fällen sind den Tierärzten die Hände gebunden, sodass sie auch nicht mehr machen können, als Tiere zu operieren oder Medikamente zu verordnen.

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Den Hund in gefährlichen Situationen immer sichern

Kürzlich wurde ein Gerichtsurteil rechtskräftig, über das Hundehalter Bescheid wissen sollten. Im Mittelpunkt steht der Tod eines Hundes, der von einem Pkw überfahren wurde. Der Halter wollte eine Übernahme der OP-Kosten durchsetzen, scheiterte jedoch vor Gericht. Schlussendlich macht der Fall deutlich, wie wichtig es für Tierhalter ist, gefährliche Situationen zu erkennen und entsprechend zu handeln.

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Versicherungssumme bei Hundehaftpflicht richtig wählen

Wer sich als Tierhalter auf die Suche nach einer Hundehaftpflicht Versicherung begibt, hat die Qual der Wahl. Glücklicherweise gibt Online-Helfer, wie zum Beispiel unseren Vergleichsrechner, die bei der Tarifsuche eine enorme Unterstützung leisten. Hundehalter finden so schnell heraus, welche Versicherungen am Markt angeboten werden und was diese zu bieten haben.

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Auch ohne Leinenpflicht: Hund an der Leine ist eine vernünftige Entscheidung

Die sozialen Medien haben die Wahrnehmung vieler Hundebesitzer verändert. Inzwischen vergeht kaum noch ein Tag, an dem nicht auf Facebook über Hundehasse und deren Verhalten berichtet wird. So sorgte beispielsweise erst vor in der vergangenen Woche ein Fall für großen Wirbel. Ein Jogger trat auf einen Welpen ein, weil er ihm in die Quere gekommen war. Der Hund wurde dabei so schwer verletzt, dass ihm der Tierarzt nicht mehr helfen konnte. Der Jogger hatte sich zuvor schimpfend aus dem Staub gemacht und kam somit ungestraft davon.

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